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FORALGEMEINSCHAFT NAVARRA

Die Gemeinschaft mit dem offiziellen Namen Foralgemeinschaft Navarra (auf Baskisch Nafarroa) erstreckt sich über eine Fläche von 10.391 km² und hat 642.051 Einwohner. Die Gemeinschaft ging aus dem alten Königreich Navarra hervor, das bis 1841 rechtsgültig war, und aus dem die besondere Autonomieregelung entstand. Die Hauptstadt ist Pamplona, der offizielle Feiertag der 3. Dezember. Die offiziellen Sprachen der Gemeinschaft sind Spanisch und Baskisch. 

In Navarra lohnt sich ein längerer Besuch. Es ist ein ruhiges Ziel mit einem interessanten kulturellen Erbe und einer anregenden landschaftlichen Vielfalt. In der Region gibt es fest verwurzelte Traditionen und einzigartige Fiestas, die den freundlichen und aufgeschlossenen Charakter der Menschen widerspiegeln. Zudem ist die ausgezeichnete Gastronomie ein wahrer Genuss. Die Vielfalt der Gemeinschaft lässt sich über die verschiedenen Routen erkunden, z. B. Pamplona und das Becken, die Pyrenäen, der mittlere Bereich mit Burgen, Klöstern und La Ribera, die Landschaften und Gemüsefelder des Ebro.

Außerdem ist Navarra der Zugang zum Jakobsweg (Französischer Weg) auf der Halbinsel. Auf einem Großteil der Strecke findet der Reisende künstlerische Schätze, vielfältige Natur und Kultur. Zwei große Routen verlaufen durch das alte Königreich Navarra: die aus den Pyrenäen kommt und durch das legendäre Roncesvalles verläuft, und die aus Aragón kommt, durch Sangüesa und mit der erstgenannten in Puente la Reina zusammenläuft.

INTERESSANTE ZIELE

PAMPLONA (in Basque, Iruña)

Die Stadt erstreckt sich über beide Ufer der Ría Arga und wurde 74 v. Chr. von dem römischen Oberbefehlshaber Pompeyo auf einer vorher bestehenden Ansiedlung namens Iruña oder Bengoda gegründet. Das historische und bauwerkliche Erbe und das San-Fermín-Fest locken nationale und internationale Touristen.
Zu den bedeutendsten Bauwerken gehören die Plaza del Castillo (eigentliches Zentrum der Stadt), die Kathedrale, das Rathaus, der Bischofspalast, die Kirche San Nicolás, die Kirche Santo Domingo, die Kirche San Saturnino, die Zitadelle und die Cámara de Comptos.
Vom 6. bis 14. Juli muss das Wort „Fiesta“ in Pamplona in Großbuchstaben geschrieben werden. Dann findet das San-Fermín-Fest statt. Tausende Besucher aus der ganzen Welt überfluten die Stadt, die sich schwarz und rot färbt. Die Straßen verwandeln sich an diesen Tagen in eine ununterbrochene Überfülle von Brüderlichkeit, Heiterkeit, Musik und Gaudi im Takt der Musikkapellen und Vereine.
Ein großer Teil des weltweiten Ruhmes des San-Fermín-Festes basiert auf den Erwähnungen dieser Fiestas durch Ernest Hemingway in seinen Aufzeichnungen und seinem Roman „Fiesta”, der auch in der spanischen Welt den Titel „Fiesta” trägt. Seit den ersten Aufzeichnungen des Nobelpreisträgers machen sich Menschen aus der ganzen Welt auf den Weg von Hemingway, um die Fiesta vor Ort in Pamplona zu erleben.
Die Gastronomie von Navarra hat sich trotz der Einflüsse der Küche des Baskenlands, von La Rioja und Aragón über die Jahrhunderte hinweg eine eigene Persönlichkeit bewahrt. Zu den typischsten Wurstwaren aus Navarra gehört die Chistorra, eine Hartwurst. Zu den zahlreichen Gemüsesorten gehören der Spargel aus Navarra, die zarten Salatherzen aus Tudela, die kleinen roten Paprikaschoten aus Lodosa und die Artischocken aus Tudela.
Der Weintourismus gibt Reisenden in Navarra die Möglichkeit, tiefer in die Landschaft des Jakobswegs einzudringen, Bauwerke und Hinterlassenschaften der Romanik zu bewundern, schmackhafte, lokale Spezialitäten zu probieren, eine Vielzahl unterschiedlicher Weine zu verkosten und namhafte Weingüter zu besuchen. Die Weine mit der Herkunftsbezeichnung „Denominación de Origen Navarra” werden aus Trauben hergestellt, die in fünf sehr verschiedenen Gebieten geerntet werden: Tierra de Estella, Valdizarbe, Baja Montaña, Ribera Alta und Ribera Baja. Der Pacharán (Schlehenlikör) ist ein typischer Likör aus Navarra.

WEITERE INTERESSANTE ZIELE

– Olite: die schlanke, harmonische Silhouette des Burgpalastes dominiert Olite und ist das bedeutendste Beispiel der zivilen gotischen Bauweise in Navarra und eines der bemerkenswertesten in Europa. Aufgrund des Mittelmeerklimas ist Olite die Hauptstadt des Weins. Jedes Jahr im August kommen Könige und Prinzessinnen, Zauberer und Spielmänner, Falkner und Bogenschützen zu den Fiestas Medievales (Mittelalterliches Fest) in die Stadt.
– Als königlicher Sitz im Mittelalter beherbergten die dicken Mauern und Türme mit Zinnen des Palastes Könige und Prinzessinnen. Wurde 1925 zum Nationalen Denkmal erhoben und ist das bedeutendste Beispiel der zivilen gotischen Bauweise in Navarra und eines der bemerkenswertesten in Europa.
– Javier: das Castillo de Javier, Geburtsort von San Francisco de Javier, Schutzpatron der Missionen und von Navarra.
– Selva de Irati: der zweitgrößte und am besten erhaltene Buchen- und Fichtenwald Europas, nach dem Schwarzwald in Deutschland. Ein riesige Grünfläche von 17.000 Hektar, die in fast unberührtem Zustand erhalten wird. Sie befindet sich in den westlichen Pyrenäen von Navarra
– Bardenas Reales: ein Naturpark von wilder Schönheit, der von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt wurde.
– Valle de Baztán: das Tal Valle de Baztán liegt in den atlantischen Pyrenäen zwischen den Hafenstädten Belate und Otsondo und ist die größte Gemeinde von Navarra. Wanderungen gehören zu den wichtigsten Aktivitäten im Valle de Baztán.

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