GEMEINSCHAFT CASTILLA Y LEÓN

Die autonome Gemeinschaft Castilla y León erstreckt sich über eine Fläche von 94.223 km² und über die Provincen León, Zamora, Salamanca, Palencia, Burgos, Soria, Valladolid, Ávila und Segovia. Die Gemeinschaft hat 2.558.463 Einwohner (2011).
Über die gesamte Region sind wunderschöne Seen und Lagunen verstreut: die Laguna Negra in Picos de Urbión, die Laguna Grande in der Sierra de Gredos, der Lago de Sanabria in Zamora, die Laguna de la Nava in Palencia.

In der Vergangenheit zogen verschiedene Kulturen durch das Gebiet, die ihre Spuren in Bauwerken dauerhaft hinterlassen haben: Die Stiere von Guisando, iberisch; das Aquädukt von Segovia, römisch; die San Pedro de la Nave, westgotisch; die Burg Gormaz, arabisch; die San Miguel de Escalada, mozarabisch; San Martín, romanisch; die Kathedralen von Burgos und León, gotisch; die Universität von Salamanca, plateresk; La Clerecía, barock und die Burgen (Medina del Campo, Peñafiel, Simancas, Coca, Torrelobatón, Arévalo, Fuensaldaña …), die an die Reconquista erinnern. Geschichtliche Juwelen, die viele Besucher anlocken, die auch immer wieder gern zurückkehren.

Der Jakobsweg in Castilla y León durchquert diese Gemeinschaft im nördlichen Drittel horizontal von Osten nach Westen. Er führt von La Rioja aus durch Burgos und durchquert die Provinz über Palencia nach León. Einige der bedeutendsten romanischen Bauwerke nicht nur der Gemeinschaft Castilla y León, sondern ganz Spaniens wurden in dieser Gegend am Jakobsweg erbaut, u. a. San Juan de Ortega, San Martín de Frómista, San Isidoro de León usw.
In Castilla y León führt der Vía de la Plata durch die Sierras de Béjar, vertieft sich in die Weide von Salamanca, durchquert die Hauptstädte von Salamanca und Zamora bis Maragatería. Diese Route hat ihren Ursprung im römischen Vía de la Plata, der gemäß der Route 22 von Antonino Caracalla, Emerita Augusta, heute Mérida, mit Asturica

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Augusta, Astorga verband.

Die Küche von Castilla y León vereint traditionelle Rezepte, deren Gerichte und Zutaten unverändert bleiben, mit der neuen Küche. Die Gastronomie ist reichhaltig und abwechslungsreich. Zu den charakteristischsten Gerichten von Castilla y León gehören Schweine- und Lammbraten. Ferner bietet diese Küche ausgezeichnete Zutaten, aus denen sich köstliche Gerichte zubereiten lassen. Dazu zählen Produkte wie Hülsenfrüchte (weiße Bohnen, kastilische Kichererbsen, Linsen, bei denen besonders die mit Herkunftsbezeichnung aus Armuña hervorstechen), Getreide, Süßwasserfische wie die Forelle, kleine und große Wildtiere, Gemüse, Obst, Milchprodukte wie Schafskäse, Kuh- und Ziegenmilch, Fleisch, das die Grundzutat für Braten und Eintöpfe darstellt, sowie Wurstwaren und Weine. In Bezug auf Konditoreiwaren stechen die traditionellen Süßigkeiten hervor, die in den Klöstern der einzelnen Provinzen hergestellt werden, wie Yemas de Santa Teresa, Toscas de la Virgen, Biscochos de San Lorenzo, Virutas de San José usw.

In Castilla y León gibt es zudem einige der besten Weine der Welt, z. B. die Weißweine aus Rueda, der Vino de Toro, der Ribera del Duero und die Roséweine aus Cigales. Ribera del Duero gehört zu den besten Weinregionen der Welt, mit dem legendären Vega Sicilia an der Spitze.

INTERESSANTE ZIELE

ÁVILA

Die Stadt wird durch einen Gürtel aus mittelalterlichen Mauern umschlossen. Die gotische und romanische Kathedrale, das Königliche Kloster Santo Tomás, der Palacio de Oñate und die Kirche San Juan sollten Sie unbedingt besuchen. Die Stiere von Guisando im Tiemblo gehören zu den bedeutendsten Beispielen keltiberischer Kunst.
Ávila ist jedoch besonders als Wiege des Mystizismus der Hand bekannt, vor allem durch Santa Teresa de Jesús, eine der außergewöhnlichsten Persönlichkeiten der spanischen Spiritualität.

BURGOS

Die prachtvolle gotische Kathedrale hat weltweite Bedeutung und ist eines der Bauwerke, die den Charakter der Stadt kennzeichnen und ihr Charisma verleihen. Das ehemalige Stadttor, der Arco de Santa María, ist heutzutage ein idealer Säulengang zur Kathedrale. Die Casa del Cordón aus dem 15. Jahrhundert ist sehr bekannt und sollte nicht verpasst werden. Dort empfingen die katholischen Könige Christoph Kolumbus nach der Rückkehr von seiner zweiten Amerikareise. Das Kloster Huelgas und die Kartause Miraflores sind bedeutende Beispiele der religiösen Architektur.

 

LEÓN

León ist nicht nur eine Stadt und sehr viel mehr als eine Provinz: ein Königreich, gestärkt durch seine Geschichte, Kriege und Eroberungen. Der endgültige Zusammenschluss mit Castilla findet im 18. Jahrhundert statt.
In León gibt es herausragende Bauwerke von unschätzbarem künstlerischem Wert. Die Kathedrale ist ein einzigartiges Juwel gotischer Kunst. Mit dem Bau wurde im frühen 13. Jahrhundert begonnen. Die Sammlung von Glasfenstern ist einzigartig und die große Fensterrose auf der Westseite außergewöhnlich.
Die Basílika San Isidoro ist ein romanisches Bauwerk aus dem 12. Jahrhundert. Am Boden des Bauwerks befindet sich die Grabstätte der Könige von León. Das Kloster San Marcos, ein altes Krankenhaus für Pilger nach Santiago de Compostela, mit einer gewaltigen plateresken Fassade wurde zu einem Luxushotel umgebaut.
Weitere Bauwerke mit hohem architektonischen Wert sind der Palacio de los Guzmanes, die Casa de Botines (Werk von Gaudí) und der Palacio de los Condes de Luna.

PALENCIA

Die Stadt liegt in der Ebene Tierra de Campos, am Ufer des Río Carrión. Sie verfügt über ein großes historisches und künstlerisches Erbe. Dabei stechen besonders die Kathedrale, die Plaza Mayor und das Rathaus, der Palacio de la Diputación, die Casa del Cordón (in der sich das Archäologische Museum von Palencia befindet), das Kloster Santa Clara, die Kirche San Miguel und die Kirche Cristo del Otero hervor, die auf einem der Hügel gebaut wurde, die die Stadt umgeben.
Besonders interessant ist die Semana Santa (Osterwoche) und die Wallfahrt Santo Toribio.

VALLADOLID

Auf der linken Seite des Río Pisuerga liegt Valladolid. Die Stadt ist der Sitz des Parlaments und der Regionalregierung der autonomen Gemeinschaft Castilla y León.
Die Plaza Mayor, der Königliche Palast, der Palacio de los Condes de Benavente, die unvollendete Kathedrale, das historische Gebäude der Universität, der Palacio de Pimentel, der Palacio de Santa Cruz, die Kirche San Pablo, das Kloster San Francisco, das Nationale Skulpturenmuseum, das Museo Colombino, das Museumshaus des Poeten José Zorrilla sind beeindruckende Beispiele für das historische Erbe von Valladolid.
Die Semana Santa (Osterwoche) ist das bedeutendste kulturelle Ereignis der Stadt, aufgrund der wertvollen polychromen Schnitzereien aus dem 16. und 17. Jahrhundert.
Gregorio Fernández, ein spanischer Bildhauer des Barock und bestes Beispiel für die kastilische Bildhauerschule, arbeitete ab der Ernennung von Valladolid zur Hauptstadt bis zu seinem Tod eng mit den Laienbruderschaften aus Valladolid zusammen.

SEGOVIA

Segovia ist die Nachbarin von Madrid sowie Aussichtsturm und Wachturm über die Sierra del Guadarrama. Und eine Nabelschnur zum Römischen Reich: das Aquädukt. Dieses beeindruckende Bauwerk speist unsere Reserven aus vergangenen Zeiten und erinnert uns an seinen großen Einfluss in jener historischen Epoche. Seine 118 Bögen vermitteln den Eindruck eines Koloss.
Die Altstadt von Segovia und das Aquädukt wurden 1985 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Die Festung und die gotische Kathedrale sind weitere bedeutende Bauwerke Segovias.
Der Königliche Palast von La Granja de San Ildefonso ist eine der Residenzen der spanischen Königsfamilie und befindet sich am Königlichen Sitz San Ildefonso. Die Gärten erstrecken sich über sechs Kilometer um den Palast herum und gehören zu den besten Beispielen für die Gartengestaltung in Europa im 18. Jahrhundert. In den Gärten gibt es 26 monumentale Brunnen mit fantastischen Wasserspielen und eigenen mythologischen Persönlichkeiten und Geschichten. Man könnte sagen, dass genau wie die Mythologie in Versailles dem Sonnengott Apollo gewidmet ist, die in Granja der Mondgöttin Diana gewidmet ist.

SORIA

Am Ufer des Duero, an seinem Oberlauf, befindet sich die Stadt Soria, die mit einem gewaltigen Katalog religiöser Bauwerke im romanischen Stil (Kirche San Juan de Rabanera, Kirche Santo Domingo und die Nebenkathedrale San Pedro) und anderen Stilen (Kapelle San Saturio) aufwartet. Bei den zivilen Bauwerken stechen die Burg und der Palacio de los Condes de Gómara hervor.
Acht Kilometer von Soria entfernt sind die Überbleibsel von Numancia zu sehen, einer alten Stadt, die sich heldenhaft gegen die Invasion der römischen Legionen wehrte.

SALAMANCA

Die Universitätsstadt schlechthin, Stadt der Museen, weise Stadt. Die alte Kathedrale bewacht das Bild der Schutzheiligen von Salamanca, der Virgen de la Vega, das aus dem 13. Jahrhundert stammt. Die Universität von Salamanca wurde circa 1218 gegründet und bietet eine beeindruckende Fassade, ein echtes Wunder des Plateresk.
Andere interessante Bauwerke und Zentren dieser faszinierenden Stadt sind die neue Kathedrale, die Plaza Mayor, die Casa de las Dueñas, die Casa de las Conchas, das Colegio Mayor Arzobispo Fonseca, die Clerecía und die Universidad Pontificia.
Der Río Tormes fließt quer durch Salamanca. An seinem Ufer kann man einen wunderbaren Spaziergang oder andere Aktivitäten an der frischen Luft unternehmen. Der Fluss fließt nicht nur durch die Stadt, sondern ist Teil ihres Lebens.
La vida de Lazarillo de Tormes y de sus fortunas y adversidades (eher bekannt als Lazarillo de Tormes) ist der erste Schelmenroman der spanischen Literatur. Lázaro bzw. Lazarillo de Tormes wurde so genannt, weil er im Río Tormes geboren wurde.
Man kann sagen, dass Salamanca eine hervorragende Universitätsstadt ist, was ihr auch großen internationalen Ruhm verleiht. Die Universität von Salamanca genießt einen ausgezeichneten Ruf und hat eine große Anziehungskraft. Museen, Musik, Tanz, Straßentheater, Ausstellungen … – Salamanca bietet etwas für jeden Besucher, da Freizeit- und touristische Aktivitäten dort eine große Rolle spielen. Auch wenn es das ganze Jahr über kulturelle Veranstaltungen sowie Kongresse und Tagungen zu verschiedenen Themen gibt, ist der Sommer die schönste Zeit für die Studenten, da dann Tausende junge Leute für Spanischkurse für Ausländer und die Sommerkurse an der Universität in die Stadt kommen.

ZAMORA

Die Altstadt, durch die der Duero fließt, wurde zum historisch-kulturellen Komplex erhoben.
Besonders auffallend sind die romanischen Bauwerke, die so zahlreich wie nirgendwo sonst auf der Iberischen Halbinsel sind und zu den überragenden in Europa gehören. Die Kathedrale, vierundzwanzig Kirchen, eine Burg, Mauern, eine Brücke, zwei Paläste und neun Häuser sind der Grund, warum Zamora als „Stadt der Romanik” gilt.
Bei den Festivitäten sind besonders die Feierlichkeiten zur Semana Santa (Osterwoche) zu nennen, die zum Ereignis von internationalem touristischen Interesse erklärt wurden.

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